Heizen mit Pellets – ökologisch und ökonomisch verantwortungsvoll

Holzpellets – zylinderförmige Presslinge aus unbehandeltem Holz:

Holzpellets als eine Form der erneuerbaren Energien finden in Deutschland wachsenden Absatz; der derzeitig größte Produzent von Pellets in Deutschland, die German Pellets GmbH, bietet mittlerweile neben dem Brennstoff – dem Pellet – Genussrechte am Firmenumsatz und maßgeschneiderte Konzepte zum Bau und der Optimierung von Pelletheizanlagen.

Das Holzpellet – was ist das?

Pellets werden hergestellt aus getrocknetem, unbehandeltem Holz; als Rohstoffe dienen Resthölzer aus Forstwirtschaft und holzverarbeitender Industrie sowie Späne aus Hobel- und Sägewerken.
In Pressen entsteht mit Stahlmatritzen unter hohem Druck das Holzpellet – nach der sogenannten deutschen DINplus-Norm mit einem Durchmesser von circa fünf bis sechs Millimetern und gewünschten Längen von acht bis 30 Millimetern. Aufgrund von Lignin, einem holzeigenen Stoff, bedarf die Grundmasse keiner weiteren Beigabe von Bindemitteln.

Ökologische und ökonomische Vorteile:

Dem ökologischen Verantwortungsbewusstsein von Verbrauchern wird das Heizen mit dem Pellet unter anderem durch eine CO2-neutrale Verbrennung gerecht. Auch zählt das Pellet zu den erneuerbaren Energien: Da das für die Pellets verwendete Holz ein nachwachsender Rohstoff ist und aus beheimateten Betrieben stammt, kann auch bei wachsendem Bedarf auf ausreichende Mengen zurückgegriffen werden.
Damit garantiert das Heizen mit Holzpellets weiterhin eine Unabhängigkeit von Krisensituationen öl- und gasliefernder Staaten, verfügbaren Heizstoffmengen und steigenden Rohstoffpreisen.
Auch weitere ökonomische Aspekte sprechen für die Nutzung der erneuerbaren Energiequelle:
Auf der Grundlage von Expertenberechnungen liegen die Kosten für Holzpellets im September 2010 um circa 40 Prozent unter den Kosten für vergleichbare Mengen an Öl und Gas; auch sei die Umrüstung auf den Brennstoff wenig kostenintensiv.
Für Großkunden gibt es beispielsweise Angebote, in denen Firmen die Installation und Wartung von Heizkesseln bei langfristigen Verträgen kostenfrei übernehmen oder bereits bestehende Anlagen optimieren und dem Eigentümer für den Zeitraum des Greifens der Maßnahmen die entsprechende Energieersparnis erstatten.
Pelletheizanlagen ähneln in Hinsicht auf Leistung und Wartungsaufwand den Gas- und Ölheizungen; genannt werden Wirkungsgrade von bis zu 90 Prozent. Verfügbare Anlagengrößen reichen dabei von Einzelöfen, die direkt in Zimmern errichtet werden über Zentralheizungen für Ein- oder Mehrfamilienhäuser bis hin zu ausgelagerten Anlagen, die Energie für eine Vielzahl von Gebäuden produzieren können.
Auf Grundlage des EEG – Erneuerbare Energien Gesetz – wird die Errichtung von Pelletheizungen oder -öfen finanziell gefördert.

Ausblick:

Wirtschaftliche Prognosen sprechen für die Nachhaltigkeit des Brennstoffs und eine Umstellung auf das Heizen mit Pellets: In Deutschland wurden 2008 circa 100.000 Haushalte mit Pelletheizungen gezählt; 1999 waren es noch 800 Pelletheizungen gewesen; für 2020 wird sich nach Brancheneinschätzungen die Nutzung des Holzpellet als Brennstoff verachtfacht haben.

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